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3,6 Millionen Beschäftigte arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie.

Arbeitgeber bieten Metallern drei Prozent mehr an

Köln - Bei den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber die Karten auf den Tisch gelegt: Sie bieten eine Erhöhung des Entgelts um drei Prozent an.

Die IG Metall fordert für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche 6,5 Prozent mehr Geld sowie eine stärkere Mitbestimmung bei der Zeitarbeit und eine unbefristete Übernahme von Ausgebildeten.

Eine stärkere Mitbestimmung bei der Zeitarbeit lehnte der Verhandlungsführer von NRW Metall, Horst-Werner Maier-Hunke, am Mittwoch ab. Bei der Übernahme von Ausgebildeten wollen die Arbeitgeber an der bisherigen Regelung festhalten, die zunächst eine Übernahmepflicht von 12 Monaten vorsieht.

Die Metallarbeitgeber präsentierten ihr mit Spannung erwartetes Angebot bei der dritten Tarifrunde für den Bezirk Nordrhein-Westfalen in Köln. Maier-Hunke sprach von einem attraktiven Entgeltangebot, das eine faire Beteiligung an der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung darstelle.

Vor Beginn der Verhandlungen hatte IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard vor einigen hundert Auszubildenden und anderen Beschäftigten der Metallindustrie die Arbeitgeber eindringlich aufgefordert, Lösungen zu allen Themen der Tarifrunde anzubieten. Die Forderung nach mehr Geld sei gerecht und auch finanzierbar, die Branche befinde sich in einer starken Verfassung.

dpa

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