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Metro-Chef Olaf Koch gibt einen Einblick in die Zukunftspläne des Handelsriesen. Er muss den Großaktionär Haniel zufriedenstellen. Foto: Oliver Berg

Rubelschwäche vermiest Metro den Start ins Geschäftsjahr

Düsseldorf (dpa) - Dem Handelskonzern Metro hat die Schwäche des russischen Rubel das Ergebnis im ersten Geschäftsquartal verhagelt. Das um Restrukturierungskosten bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank um knapp fünf Prozent auf 1,02 Milliarden Euro.

Unter dem Strich ging der Gewinn um gut 10 Prozent auf 404 Millionen Euro zurück. Der Umsatz verringerte sich, wie bereits berichtet, um 2,2 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro. Neben Währungseffekten schlugen sich hier auch Unternehmensverkäufe nieder.

"Insbesondere der schwache Rubelkurs überschattet leider die Sicht auf unsere insgesamt gute operative Entwicklung", sagte Metro-Chef Olaf Koch. Rechne man die Währungseffekte heraus, die das Ergebnis mit rund 60 Millionen Euro belastet hätten, habe das Ebit das Vorjahr übertroffen. Von allen Konzerntöchtern konnten einzig die Elektronikketten Media Markt und Saturn im Quartal ihr Ergebnis steigern. Zu Metro gehören zudem noch die gleichnamigen Großmärkte für Gewerbetreibende, der Lebensmittelhändler Real sowie die Warenhauskette Galeria Kaufhof.

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