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Nur mit den Elektronikmärkten Saturn und Media Markt konnte der Metrokonzern schwarze Zahlen schreiben.

Umsatzeinbußen bei Großhandelsmärkten, real und Kaufhof

Metro schreibt rote Zahlen

Düsseldorf - Der größte deutsche Handelskonzern Metro ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Verlust von 77 Millionen Euro - nach einem Gewinn von 8 Millionen Euro im Vergleichzeitraum des Vorjahres.

Das betriebliche Ergebnis (Ebit) verringerte sich im Vorjahresvergleich um mehr als zwei Drittel auf 51 Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für die Umsatz- und Ertragseinbußen waren nach Konzernangaben zum großen Teil Währungs- und Kalendereffekte. Das Ostergeschäft fiel in diesem Jahr erst in den April. Außerdem belastete der Verfall der osteuropäischen Währungen den in dieser Region stark engagierten Konzern.

Einziger Wachstumsträger der Metro waren im ersten Quartal die Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn. Dagegen verzeichneten die Metro-Großhandelsmärkte, die SB-Warenhauskette real und die Kaufhauskette Kaufhof Umsatzeinbußen. Eine Prognose für das Gesamtjahr gab der Konzern nicht.

Doch rechnet der Handelsriese damit, dass die zu erwartende Abschwächung der Umsatzentwicklung auch sein Ergebnis beeinflussen wird. Ziel des Unternehmens sei es jedoch, die Auswirkungen auf das operative Ergebnis durch die bereits eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen und Investitionskürzungen so weit wie möglich abzumildern.

AP

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