+
Metro hat sein Osteuropa-Geschäft verkauft.

Osteuropa-Geschäft an Rivalen verkauft

Milliardendeal für Metro

Düsseldorf - Deutschlands größter Handelskonzern Metro verkauft das Osteuropa-Geschäft seiner Supermarkt-Tochter Real für 1,1 Milliarden Euro an den französischen Rivalen Auchan.

Betroffen sind die Geschäfte in Polen, Rumänien, Russland und der Ukraine. Die deutschen Real-Filialen bleiben dagegen im Besitz des Düsseldorfer Handelsriesen, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

„Real Deutschland ist fester Bestandteil des Portfolios der Metro Group“, betonte Konzernchef Olaf Koch am Freitag. Der Konzern sei überzeugt vom Potenzial des SB-Warenhausgeschäfts in Deutschland und arbeite derzeit an einem Maßnahmenplan, um die Ertragskraft der Tochter nachhaltig zu steigern.

Durch den Verkauf kann der erst kürzlich aus dem DAX abgestiegene Handelsriese nach eigenen Angaben seine Rating-relevante Nettoverschuldung um 1,5 Milliarden Euro reduzieren. Das Geschäft muss allerdings noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Es werde voraussichtlich 2013 abgeschlossen, teilte der Konzern mit.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwankender Feiertagshandel - Dax knapp im Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Donnerstag nach optimistischen Signalen der US-Notenbank Fed launisch präsentiert. Zuletzt stand der deutsche Leitindex 0,10 …
Schwankender Feiertagshandel - Dax knapp im Minus
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Déjà-vu? Nach VW hat mit Fiat Chrysler der zweite internationale Autoriese eine Klage der US-Justiz wegen vermeintlichen Abgas-Betrugs am Hals. Auch auf Daimler haben …
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Der Ölpreis soll steigen - das ist die Absicht der Opec und neuer Verbündeter wie Russland. Bisher reicht die Drosselung der Produktion nur zu einer Stabilisierung. Hält …
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück
Der Hamburger Hafen verliert beim Containerumschlag gegenüber der Konkurrenz an Boden. Für das Gesamtjahr ist nicht mehr als Stagnation zu erwarten.
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück

Kommentare