Metz erwartet zweistelliges Wachstum - "keine modischen TV-Geräte"

Berlin/Zirndorf - Der fränkische TV-Produzent Metz rechnet in diesem Jahr mit einem "Umsatzplus im niedrigen zweistelligen Bereich". "Die ersten acht Monate zeigen, dass wir das erreichen können", sagte Geschäftsführer Norbert Kotzbauer am Donnerstag auf der Funkausstellung IFA in Berlin.

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen aus Zirndorf 129 Millionen Euro Umsatz erzielt. Wichtigster Umsatzträger seien mit rund 81 Prozent TV-Geräte, mit denen Metz in Deutschland einen Marktanteil von knapp unter fünf Prozent erreicht.

Auf der am Freitag beginnenden IFA in Berlin stellt Metz zwei neue Flachbildgeräte vor. Kotzbauer verteidigte die Strategie des Familienunternehmens mit 678 Beschäftigten, das auf eine konservative, etablierte Klientel setzt. Metz gehe nicht bei jedem Design-Trend mit. "Wir machen keine modischen Produkte, wir machen Produkte, die sich in Jahren noch in ihrem Wohnzimmer sehen lassen können."

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