Microsoft koppelt Online-Dienste aus

Redmond - Der Windows-Hersteller Microsoft verstärkt den Fokus auf seine Online-Dienste und koppelt sie in eine eigenständige Sparte aus. Bisher waren die Internet-Aktivitäten in einem Bereich mit dem Windows-Geschäft untergebracht.

Der einflussreiche Chef der bisherigen Sparte, Kevin Johnson, verlässt das Unternehmen, wie Microsoft am Mittwoch mitteilte. Nach Informationen des "Wall Street Journal" wird er die Führung beim Netzwerk-Ausrüster Juniper Networks übernehmen.

Johnson gilt als einer der Architekten des gescheiterten Übernahmeangriffs auf den Internet-Konzern Yahoo!. Microsoft hatte in den vergangenen Jahren Milliarden in sein Online-Geschäft investiert, aber nur mit mäßigem Erfolg. Google dominiert nach wie vor das Geschäft mit Internet-Werbung, zudem steigt auch die Konkurrenz beispielsweise für die Office-Bürosoftware durch Programme aus dem Netz.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Italien schafft 1- und 2-Cent-Münzen ab
In Zukunft werden die Preise für Waren und Dienstleistungen auf den nächsten 5-Cent-Betrag gerundet werden.
Italien schafft 1- und 2-Cent-Münzen ab
Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Wer hat noch nie stunden- und tagelang auf einen Telekom-Techniker gewartet? Der Konzern wird den Service jetzt deutlich verbessern - verspricht Boss Timotheus Höttges.
Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Im Italien-Urlaub müssen sich Deutsche künftig umstellen. Denn das Land wird sehr bald zwei Münzen aus dem Zahlungsverkehr nehmen.
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt
Dem US-Präsidenten fahren in seiner Heimat zu viele deutsche Autos herum - während amerikanische Konzerne in der Bundesrepublik zu wenig vertreten seien. Eine …
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt

Kommentare