Microsoft, Yahoo! und Google zahlen Strafe wegen Glücksspiel-Werbung

New York - Die Internetfirmen Microsoft, Yahoo! und Google haben gegen Zahlung von Millionensummen einen US-Rechtsstreit wegen Werbung für illegales Glücksspiel beigelegt.

Den Konzernen war vorgeworfen worden, auf ihren Webseiten Werbung für Anbieter von unerlaubten Online-Glücksspielen und für Wettfirmen zugelassen zu haben. Die drei Unternehmen stimmten laut US-Justizangaben vom Mittwoch einem Vergleich von zusammen 31,5 Millionen Dollar (22 Mio Euro) zu.

Die drei Konzerne haben eigenen Angaben zufolge die Werbung bereits vor Jahren eingestellt. Die untersuchten Fälle reichen ins Jahr 2000 zurück. Auf Microsoft entfallen 21 Millionen Dollar, auf Yahoo! 7,5 Millionen Dollar und auf Google 3 Millionen Dollar. Mit den Zahlungen wird der Rechtsstreit beigelegt, ohne dass die Firmen damit eine Schuld anerkennen.

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