Microsoft, Yahoo! und Google zahlen Strafe wegen Glücksspiel-Werbung

New York - Die Internetfirmen Microsoft, Yahoo! und Google haben gegen Zahlung von Millionensummen einen US-Rechtsstreit wegen Werbung für illegales Glücksspiel beigelegt.

Den Konzernen war vorgeworfen worden, auf ihren Webseiten Werbung für Anbieter von unerlaubten Online-Glücksspielen und für Wettfirmen zugelassen zu haben. Die drei Unternehmen stimmten laut US-Justizangaben vom Mittwoch einem Vergleich von zusammen 31,5 Millionen Dollar (22 Mio Euro) zu.

Die drei Konzerne haben eigenen Angaben zufolge die Werbung bereits vor Jahren eingestellt. Die untersuchten Fälle reichen ins Jahr 2000 zurück. Auf Microsoft entfallen 21 Millionen Dollar, auf Yahoo! 7,5 Millionen Dollar und auf Google 3 Millionen Dollar. Mit den Zahlungen wird der Rechtsstreit beigelegt, ohne dass die Firmen damit eine Schuld anerkennen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kursrutsch des Euro dämmt Verluste am Aktienmarkt ein
Frankfurt/Main (dpa) - Ein plötzlicher Kursrutsch des Euro am frühen Nachmittag hat die Laune der Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas aufgehellt.
Kursrutsch des Euro dämmt Verluste am Aktienmarkt ein
ADAC rät vom Diesel-Kauf ab - Audi und BMW rüsten nach
Der ADAC rät bis auf weiteres vom Kauf neuer Diesel-Autos ab: Es sei besser, bis zum Herbst zu warten. Audi und BMW kündigen derweil Nachbesserung an.
ADAC rät vom Diesel-Kauf ab - Audi und BMW rüsten nach
Vergleich: Enorme Unterschiede bei Abwassergebühren
Etwa eine Badewanne voll Wasser am Tag verbraucht jeder Deutsche im Schnitt. Damit das Abwasser gereinigt wird, müssen manche aber drei Mal so viel bezahlen wie andere. …
Vergleich: Enorme Unterschiede bei Abwassergebühren
Oettinger: EU-Gelder nur bei gewünschtem Wirtschaftskurs
Günther Oettinger hat eine heikle Forderung: EU-Gelder soll es nur noch für Länder geben, die den gewünschten Wirtschaftskurs fahren - Rechtsstaatlichkeit scheint …
Oettinger: EU-Gelder nur bei gewünschtem Wirtschaftskurs

Kommentare