Miele will Preise "moderat" erhöhen - erstmals auf der IFA

Berlin - Die angekündigten Preiserhöhungen für Hausgeräte sollen bei Miele nach Unternehmensangaben "sehr moderat" ausfallen. "Wir werden sehen, ob wir damit die steigenden Kosten abfangen können - ich vermute eher nicht", sagte Geschäftsführer Reinhard Zinkann am Mittwoch vor Beginn der Elektronik-Messe IFA in Berlin.

Vermutlich müsse das Familienunternehmen, das zu den fünf großen Hausgeräteherstellern in Europa gehört, auch die Effizienz steigern. Wie genau das geschehen solle, sagte Zinkann nicht.

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, dessen Sprecher der Miele-Geschäftsführer ist, hatte am Wochenende höhere Preise für 2009 angekündigt. Grund seien die steigenden Preise für Stahl und Kunststoff, aber auch zu erwartende höhere Lohnkosten. Das trübere Konsumklima bringt aus Miele-Sicht keine gravierenden Folgen. "Wir gehen von einem Wachstum auch in schwierigem Umfeld aus." Im dem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Miele einen Rekordumsatz von 2,81 Milliarden Euro erzielt, mehr als zwei Milliarden davon im Ausland.

Hausgeräte-Hersteller sind in diesem Jahr erstmals bei der Funkaustellung IFA vertreten, die als größte Messe für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gilt. Sie wird am Donnerstagabend eröffnet und ist von Freitag an bis Mittwoch nächster Woche für das Publikum geöffnet.

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