2. Miete steigt nicht so stark wie befürchtet

- Berlin - Die Wohnnebenkosten wie für Heizung, Abwasser und Grundsteuer sind nach Angaben des Deutschen Mieterbundes im letzten Abrechnungsjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent gestiegen.

 "Hauptursache für die höheren Betriebskosten sind die gestiegenen Heizkosten", sagte Mieterbunddirektor Franz-Georg Rips. Jedoch falle der Anstieg insbesondere beim Heizöl geringer aus als vorher erwartet. Für Mieter einer 80 Qudratmeter großen Wohnung verteuere sich die sogenannte Zweite Miete (Nebenkosten) damit im Schnitt immer noch um rund 288 Euro im Jahr.

32,4 Prozent der gesamten Wohnkosten entfielen auf diese Betriebskosten. Der Mieterbund geht davon aus, dass diese Wohnnebenkosten auch in diesem Jahr weiter zugenommen haben. "Insgesamt rechnen wir mit einem Anstieg der Heizkosten von knapp 10 Prozent", sagte Rips. Weitere Anhebungen im Jahr 2007 hätten vor allem mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer zu tun.

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