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Mieten: Trend geht wieder nach oben

- München - Die Talfahrt der Mieten ist vorbei. In Südbayern stiegen die Mieten im letzten Jahr im Durchschnitt um 4,9 Prozent, so der Vorstandsvorsitzende des Immobilienverbandes Deutschland Süd (IVD), Johannes Schneider. Nur in München blieben sie gleich, allerdings auf dem höchsten Niveau in ganz Deutschland. Mit einer besseren Konjunktur im Jahre 2006 werde sich der Preisanstieg in Südbayern fortsetzen und in München beginnen, kündigte Schneider an.

Die Mieten für Altbauwohnungen sind in München von einem Höchststand von 11,80 Euro (netto kalt) im Jahre 2002 auf inzwischen 10,50 Euro im Herbst 2005 zurückgegangen. Die Wohnungsbaugesellschaften treiben "Mieterpflege", um gute Zahler nicht durch Erhöhungen zu verlieren. In vielen Fällen wurde unter dem Mietspiegel der Stadt abgeschlossen. Das Blatt hat sich gewendet, für renovierte Altbauwohnungen in Schwabing mit Parkett, Stuckdecken und neuem Bad werden wieder 17 bis 19 Euro pro Quadratmeter und Monat bezahlt. Das Vermieten ist nach Angaben des Verbandes wieder deutlich einfacher geworden.

Im Umland von München haben die Mieten zu denen in München aufgeschlossen. Altbauwohnungen in Tutzing, Starnberg und Gräfelfing kosten mit 10,50 Euro genauso viel wie in München. Mit 10,00 Euro liegen Krailling, Gauting, Planegg, Neuried und Kirchheim nicht viel darunter. Für Südbayern wird mit einer Erhöhung von 7,2 Prozent innerhalb eines Jahres die höchste Steigerungsrate ausgewiesen.

München hat die Vorreiterrolle für Mieterhöhungen zurzeit abgegeben. Die Maklerorganisation IVD schätzt aber, dass bei einem Leerstand von 1,29 Prozent und deutlich zu wenig Wohnungsneubau die Mieten wieder hochgehen. Eine wesentliche Ursache für künftige Mieterhöhungen sei die Tatsache, das die Stadt München weit entfernt von ihrem Ziel sei, jährlich 7500 Wohnungen zu bauen.

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