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Wie der Milchindustrie-Verband warnt könnten Milch und Quark wieder teurer werden.

Milch und Quark könnten wieder teurer werden

Düsseldorf - Der Milchindustrie-Verband warnt: “Die Lager für Milchprodukte sind seit Weihnachten wie leer gefegt.“ Das wirke sich auf die Preise aus.

Milch, Sahne und Quark könnten schon bald wieder teurer werden. Die Preise für diese Produkte würden zurzeit zwischen Handel und Molkereien neu verhandelt, sagte der Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes (MIV), Michael Brandl, am Freitag der DAPD. Angesichts der deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Milchprodukte seien auch in Deutschland Preisanpassungen erforderlich.

Auch die Preise für Butter und Käse könnten nach seiner Einschätzung schon bald in Bewegung geraten. Laut Milchindustrie-Verband haben sich die Weltmarktpreise für eine Tonne Vollmilchpulver in den vergangenen Monaten verdoppelt. Auch bei Butter sei die Entwicklung ähnlich. “Die Lager für Milchprodukte sind seit Weihnachten wie leer gefegt“, sagte in dieser Woche der MIV-Vorsitzende Karl-Heinz Engel. Die Erholung der Märkte habe mehrere Uranchen, erklärte der Verband. So sei die sonst kontinuierlich wachsende Milchproduktion in den letzten acht Monaten weltweit um rund 1 Prozent zurückgegangen.

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Wichtige Anbieterländer auf den internationalen Märkten, wie Australien und Argentinien, hätten bis zu 6 Prozent weniger Milch produziert. Auch in Europa habe sich die Milchproduktion verringert. Hier mache sich auch der harte Winter bemerkbar. Gleichzeitig habe sich aber die Nachfrage wieder erholt. Außerdem mache die Euro-Schwäche die EU-Milchproduzenten wieder wettbewerbsfähiger und gebe dem Export zusätzliche Impulse. Viele Molkereien konnten laut MIV schon ihre Milchpreise vorsichtig nach oben entwickeln. In den nächsten Monaten werde sich die Lage für die Milcherzeuger weiter verbessern, prognostizierte der Verband.

dpa

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