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Susanne Klatten, BMW-Großaktionärin, gilt al eine der reichsten Frauen in Deutschland.

Große Pläne

Milliardärin Klatten will 100 Millionen Euro spenden

Die Milliardärin Susanne Klatten will ihre Gemeinwohlaktivitäten neu ordnen und plant dafür in den kommenden vier Jahren nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" Spenden von bis zu hundert Millionen Euro.

Das Magazin "Spiegel" beruft sich mit seinen Informationen auf ein Konzeptpapier zur sogenannten Skala-Initiative der BMW-Erbin, die als reichste Frau Deutschlands gilt. Eingestellt werden sollen im Gegenzug die Aktivitäten der nach ihrem Vater benannten Herbert-Quandt-Stiftung.

Klatten, deren Vermögen auf 16 Milliarden Euro geschätzt wird, will dem Bericht zufolge künftig vier Bereiche unterstützen: Inklusion und Teilhabe, Kompetenz- und Engagementförderung, Brücke zwischen den Generationen und Katastrophenhilfe. Dabei solle die Beratungsfirma Phineo geeignete Organisationen zur Förderung vorschlagen und die Mittelvergabe betreuen.

Im vergangenen Jahr hatte die Unternehmerin bekannt gegeben, dass die nach ihrem Vater benannte Herbert-Quandt-Stiftung ihre gesellschaftspolitische Arbeit Ende 2016 einstellen werde. Deren Schwerpunkte waren bisher die Themen "Bürger und Gesellschaft" sowie "Trialog der Kulturen" gewesen. Bei dem nun auslaufenden Trialog-Projekt ging es um die Förderung des Dialogs zwischen Judentum, Christentum und Islam.

AFP

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