20 Milliarden Schaden durch Wirtschaftsspionage

-

Berlin (dpa) - Die Wirtschaftsspionage in Deutschland verursacht nach Angaben des Innenministeriums jährlich schätzungsweise einen Schaden von 20 Milliarden Euro. Innenstaatssekretär August Hanning sagte der Berliner Tageszeitung BZ am Sonntag, "besonders aktiv in der Wirtschaftsspionage sind bei uns derzeit Länder aus dem asiatischen Raum".

Mit dem Mittel der Wirtschaftsspionage ersparten sich die Konkurrenten eigene Forschungs- und Entwicklungskosten und könnten ihre Waren deshalb zu Dumpingpreisen anbieten. "Das gefährdet auch unsere Arbeitsplätze", sagte Hanning. Ausgespäht würden vor allem hoch innovative Unternehmen etwa aus den Bereichen Rüstung, Optik, Elektronik und Luftfahrt. Schutz gegen die Industriespionage biete die enge Abstimmung zwischen Staat und Wirtschaft.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Genug Aktionäre überzeugt: Finanzinvestoren übernehmen Stada
Das lange Übernahmeringen um den hessischen Arzneimittelhersteller ist beendet. Bain und Cinven haben im zweiten Anlauf die nötige Zustimmung der Aktionäre erreicht. Nun …
Genug Aktionäre überzeugt: Finanzinvestoren übernehmen Stada
Schweiz verhängt Zulassungsstopp für manipulierte Porsche-Cayenne-Wagen
Die Behörden in der Schweiz haben einen Zulassungsstopp für bestimmte Modelle des Porsche Cayenne verhängt. Grund dafür ist der Umweltschutz.
Schweiz verhängt Zulassungsstopp für manipulierte Porsche-Cayenne-Wagen
Unternehmer Wöhrl will insolvente Air Berlin übernehmen
Der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat sein Interesse an der Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin signalisiert.
Unternehmer Wöhrl will insolvente Air Berlin übernehmen
Studie: Lufthansa-Monopol droht vor allem auf innerdeutschen Strecken
Eine Komplettübernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin würde der Lufthansa vor allem auf innerdeutschen Strecken zu einem starken Monopol verhelfen.
Studie: Lufthansa-Monopol droht vor allem auf innerdeutschen Strecken

Kommentare