20 Milliarden Schaden durch Wirtschaftsspionage

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Berlin (dpa) - Die Wirtschaftsspionage in Deutschland verursacht nach Angaben des Innenministeriums jährlich schätzungsweise einen Schaden von 20 Milliarden Euro. Innenstaatssekretär August Hanning sagte der Berliner Tageszeitung BZ am Sonntag, "besonders aktiv in der Wirtschaftsspionage sind bei uns derzeit Länder aus dem asiatischen Raum".

Mit dem Mittel der Wirtschaftsspionage ersparten sich die Konkurrenten eigene Forschungs- und Entwicklungskosten und könnten ihre Waren deshalb zu Dumpingpreisen anbieten. "Das gefährdet auch unsere Arbeitsplätze", sagte Hanning. Ausgespäht würden vor allem hoch innovative Unternehmen etwa aus den Bereichen Rüstung, Optik, Elektronik und Luftfahrt. Schutz gegen die Industriespionage biete die enge Abstimmung zwischen Staat und Wirtschaft.

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