Milliarden-Männer: Die mächtigsten Manager der Welt

- München - Für das US-Wirtschaftsmagazin "Fortune" ist es nichts weniger als "The Power Issue" - das Macht-Thema: Welcher Manager hat die größte Macht der Welt? Es ist ein Amerikaner, daran ließ das für Ranglisten berühmte Magazin keinen Zweifel, als es kürzlich die zweitklassige Parade der mächtigsten Nicht-Amerikaner vorwegnahm. Doch nun wurde es ernst. "Fortune" erklärte, welche 25 Chefs die größten der Welt sind.

<P>Warren Buffett ist der Boss der Bosse. Der amerikanische Investoren-König - mutmaßlich zweitreichster Mensch der Welt - sitzt laut dem Wirtschaftsmagazin am längsten Hebel. Für College-Abgänger ist er laut einer Studie nach dem eigenen Vater das größte Vorbild, wie "Spiegel Online" berichtete. Da können sich der US-Präsident und der Papst noch so abrackern, richtig viel Geld macht eben nur Buffett. Und das zählt, oder?<BR><BR>Ganz allein zählt der monetäre Aspekt wohl doch nicht. Denn der reichste Mann - Bill Gates - ist auf der Macht-Rangliste nur die Nummer zwei. Auf den Chef des Software-Giganten Microsoft folgt Lee Scott, Lenker des Supermarkt-Imperiums Wal-Mart.<BR><BR>Macht ist der "Fortune"-Liste zufolge Männer-Sache. Carly Fiorina, Chefin des Computerkonzerns Hewlett-Packard, setzte die Mega-Fusion mit Compaq durch und sich als einzige Frau auf die Macht-Hitparade - wenn auch nur auf Rang 19. Auf dem benachbarten 20. Platz landete einer von drei dunkelhäutigen Super-Managern: Stan O' Neal von der Investmentbank Merrill Lynch. Richard Parsons (AOL Time Warner) belegt Rang 24, Franklin Raines vom Finanzdienstleister Fannie Mae rangiert an zwölfter Stelle.<BR>Eine gewisse Reife setzt die Aufnahme in den Machtzirkel wohl voraus. Der Gründer des Computerbauers Dell, Michael Dell, ist mit seinen 38 Jahren das Küken im Kreis der Entscheider.<BR><BR>Nicht-Amerikanern traut "Fortune" dagegen nicht genug Einfluss zu, um mit den US-Promis mitzumischen. Für sie gab es eine eigene Liste. Doch selbst in der zweiten Liga taucht nur ein Deutscher auf. Daimler-Chrysler-Vorstandsvorsitzender Jürgen Schrempp rangiert dort auf Platz vier. Zwar ist Josef Ackermann von der Deutschen Bank neben ihm an fünfter Stelle platziert, doch der ist Schweizer. Unter den Nicht-Amerikanern hat nach "Fortune"-Einschätzung John Browne, Chef des Mineralölkonzerns BP, am meisten zu sagen. </P><P>Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der als Medien-Mogul in die Wertung einging, wurde Siebter. Eine Frau schaffte es bei der außer-amerikanischen Liste nicht ins Aufgebot.<BR><BR>Platz 1: Warren Buffett<BR>Platz 2: Bill Gates<BR>Platz 3: Lee Scott<BR>Jungspund: Michael Dell</P>

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