Milliardenverträge bei China-Besuch

- Peking - Beim Besuch des britischen Premiers Tony Blair in Peking sind am Dienstag Handelsabkommen mit einem Umfang von insgesamt 2,4 Milliarden US-Dollar unterzeichnet worden. Unter den Verträgen ist die Lieferung von zehn Airbus-Maschinen vom Typ A 330 für 1,5 Milliarden US-Dollar nach China. Die britische Standard Chartered Bank übernimmt für 123 Millionen US-Dollar einen Anteil von 19,9 Prozent an der neu gegründeten chinesischen Bohai-Bank, wie Diplomaten erläuterten.

Blair war zuvor mit Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao zusammengetroffen. Am Vortag hatte der britische Premier am EU-ChinaGipfel in Peking teilgenommen. In seiner Delegation reisen 37 Spitzenmanager der britischen Wirtschaft. Großbritannien ist der größte europäische Investor in China, steht im Export nach China aber nur auf Platz vier hinter Deutschland, Frankreich und Italien.

Von Peking reist Blair nach Neu Delhi weiter, wo er in seiner Funktion als EU-Ratspräsident am Gipfeltreffen zwischen Indien und der EU teilnimmt. Beide Seiten wollen ihre 2004 vereinbarte "strategische Partnerschaft" ausbauen, die Indien auf eine Stufe mit EU-Partnern wie China, USA und Russland stellt.

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