500 Millionen für Alternativen

- Bonn - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Erdöl kritisiert und eine globale Energiewende gefordert. Die Einseitigkeit bei der Energieversorgung mache verwundbar gegenüber Terroranschlägen auf Ölanlagen wie in Saudi-Arabien, erklärte Schröder auf der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn. "Hohe Energiepreise verbauen weltweit die Chancen für wirtschaftliche Entwicklung."

<P>Dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien sei "auch ein Gebot der Sicherheit", erklärte der Kanzler. Er mahnte die rund 3000 Vertreter aus 154 Nationen, den Worten und Absichtserklärungen endlich Taten folgen zu lassen. Der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien sei schließlich eine Frage der Umweltsicherheit und des Schutzes von Millionen Menschenleben.<BR><BR>Deutschland übernehme Verantwortung für die weltweite Entwicklung, versicherte der Kanzler. Auf dem Weltgipfel 2002 in Johannesburg habe er 500 Millionen Euro für erneuerbare Energien und weitere 500 Millionen Euro für die Steigerung der Energieeffizienz für einen Zeitraum von fünf Jahren zugesagt. <BR><BR>Diese stocke er nochmals um 500 Millionen Euro für den Zeitraum 2005 bis 2010 auf. Die Summe stehe für die Entwicklungszusammenarbeit als zinsverbilligte Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau bereit.<BR><BR></P><P> </P><P> </P><P><BR> </P>

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