Wagniskapital

Bis zu 100 Millionen Euro für Unternehmen

München - Der Freistaat will vielversprechenden jungen Unternehmen aus Bayern mit Wagniskapital unter die Arme greifen.

Dafür ist ein „Wachstumsfonds Bayern“ mit einem Volumen von bis zu 100 Millionen Euro geplant, wie aus dem Wirtschaftsministerium verlautete. Es sei davon auszugehen, dass damit insgesamt rund 250 Millionen Euro an Investitionen mobilisiert werden können.

Der Fonds richtet sich an erfolgreiche Startup-Unternehmen aus der Hightech-Szene, die mit dem Geld ihre Wachstumspläne finanzieren können. „Viele gute Ideen und bereits entwickelte Produkte haben keine Chance, weil den Unternehmen Geld für größere Investitionen fehlt - das soll sich jetzt ändern“, erklärte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Mit den vorgesehenen 250 Millionen Euro dürfte sich der Finanzierungsbedarf der Hightech-Startups in den kommenden fünf Jahren decken lassen, erwartet Aigner.

Neben 30 Millionen Euro an Haushaltsmitteln sollen 70 Millionen Euro von der staatlichen Förderbank LfA in den Fonds fließen, der von der LfA-Tochter Bayern Kapital verwaltet werden soll. Die übrigen 150 Millionen Euro sollen bei privaten Investoren eingeworben werden. Mit den Plänen zielt die Staatsregierung auf eine Stärkung der bayerischen Gründerszene, die in Konkurrenz zu Standorten wie etwa Berlin steht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

IAA 2019 in Frankfurt: Nach Protesten zurück zur Normalität
Die IAA 2019 in Frankfurt wird zum PR-Desaster für die Konzerne. Doch der Präsident des VDA ist guter Dinge, denn die Besucherzahlen seien gut. 
IAA 2019 in Frankfurt: Nach Protesten zurück zur Normalität
Entscheidung der US-Notenbank: Weitere Zinssenkung erwartet
Washington (dpa) - Die US-Notenbank Fed entscheidet heute (20.00 Uhr MESZ) über die Höhe des Leitzinses. Investoren erwarteten mehrheitlich eine erneute Zinssenkung um …
Entscheidung der US-Notenbank: Weitere Zinssenkung erwartet
"Cum-Ex"-Skandal: Angeklagter will umfassend aussagen
Bonn (dpa) - In einem wegweisenden Strafprozess zur Aufarbeitung des "Cum-Ex"-Steuerskandals will ein Angeklagter auspacken. Der 41-jährige Brite hatte bereits vor dem …
"Cum-Ex"-Skandal: Angeklagter will umfassend aussagen
Apple und EU kämpfen um Milliarden-Steuernachzahlung
Showdown in Luxemburg: Apple und die EU-Kommission ringen vor dem EU-Gericht um die gigantische Steuernachforderung von 13 Milliarden Euro in Irland. Und am Ende dürfte …
Apple und EU kämpfen um Milliarden-Steuernachzahlung

Kommentare