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Die Autokrise kann den Mini offensichtlich nicht bremsen: Die Konzernmutter BMW hat auf dem deutschen Markt noch nie so viele der britischen Marke verkauft, wie in diesem Jahr.

Mini mit Absatzrekord

Berlin - Die Autokrise kann den Mini offensichtlich nicht bremsen: Die Konzernmutter BMW hat auf dem deutschen Markt noch nie so viele der britischen Marke verkauft, wie in diesem Jahr.

“Wir werden 2009 schätzungsweise mehr als 33.000 Minis in Deutschland absetzen, das ist ein Rekord“, sagte der für den Mini zuständige Deutschland-Vertriebsleiter Hans-Peter Kleebinder der Tageszeitung “Die Welt“ (Samstagausgabe). Damit liegt der Absatz rund 3.000 Fahrzeuge über dem des Vorjahres in Deutschland und 1.000 Einheiten über dem Plansoll für dieses Jahr. Vor allem die Neustrukturierung des Händlernetzes habe dem Mini einen Schub versetzt, sagte Kleebinder.

Von der Abwrackprämie hat der Mini, den es als Einsteigermodell ab 15.200 Euro gibt, nur in geringem Ausmaß profitiert. Nach Angaben von BMW waren es nur 3.000 Fahrzeuge, die im Zusammenhang mit der Prämie verkauft wurden. Die guten Zahlen in Deutschland können die Einbrüche auf anderen Märkten jedoch nur zum Teil ausgleichen. Vor allem in den USA, dem wichtigsten Markt für den Mini, waren die Absatzzahlen 2009 massiv eingebrochen. Mittelfristig will Kleebinder Deutschland zum zweitgrößten Markt für den Mini machen, noch vor Großbritannien. Dort waren im vergangenen Jahr rund 40.000 Fahrzeuge verkauft worden.

ap

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