Mit 30 000 Mitarbeitern will Bahn bei WM punkten

- München - Als einer von sechs nationalen Förderern will sich die Deutsche Bahn zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 besonders ins Zeug legen, zumal die bisherigen Erfahrungen mit der Nationalmannschaft nicht sehr ergiebig sind: Erst zwei Mal, 1954 nach dem WM-Gewinn und jetzt im Sommer beim Confederations-Cup, sind Deutschlands Elite-Kicker mit der Bahn gefahren.

Wenn Bundestrainer Jürgen Klinsmann das nächstes Jahr wiederholen würde, würde sich DB-Marketingleiterin Gabriele Handel-Jung freuen, doch wichtiger sind ihr die Zuschauer: "Wir wollen möglichst viele Fans auch direkt zu den Stadien bringen." Dazu soll die gesamte Logistik-Kette vom Fern- über Nah- bis zum Stadtverkehr mit Bussen aufgewandt werden, inklusive Wegbegleitung am Bahnhof. "Wir werden unsere Fahrzeug-Reserven ausschöpfen", kündigte Handel-Jung an.

Internationale Ansagen in den Zügen sind angedacht, besonders wichtig seien späte Verbindungen - bei Verlängerung oder Elfmeterschießen sollen auch nach Mitternacht Züge die Fans heimbefördern können. "Da wird es kurzfristige Angebote, auch für die jeweiligen Spieltage, geben", sagt die Marketing-Chefin, die schon gespannt auf die Auslosung am 9. Dezember wartet. Insgesamt werden 30 000 Mitarbeiter für die Fußball-WM im Einsatz sein, die derzeit geschult werden - und über die DB Bildung werden 14 000 weitere freiwillige Helfer für die WM trainiert.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Verhängen die USA im Handelsstreit mit der EU hohe Sonderzölle auf Autos? Diese Frage sorgt seit Monaten für Nervosität - vor allem Deutschland bangt wegen der großen …
EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank
Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. …
Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank
Google soll komplett neuen Android-Nachfolger entwickeln
Ein Google-Team entwickelt laut einem Medienbericht eine komplett neue Software, die auch als Ersatz für das dominierende Smartphone-System Android gedacht ist.
Google soll komplett neuen Android-Nachfolger entwickeln
Dax weitet Verluste aus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Donnerstag seine Verluste ausgeweitet. Zum Handelsschluss blieb der deutsche Leitindex mit einem Minus von 0,62 Prozent auf …
Dax weitet Verluste aus

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.