LfA

Mittelstandsbank übernimmt weniger Risiken

München – Das Fördergeschäft der LfA Förderbank ist im vergangenen Jahr magerer ausgefallen als im Vorjahr. Die Bilanzsumme der LfA stieg 2012 auf den höchsten Wert in der 61-jährigen Geschichte der Bank

Im Rekordjahr 2011 unterstützte die Spezialbank des Freistaates Wirtschaft und Kommunen mit 3,145 Milliarden Euro, 2012 waren es 2,838 Milliarden. Dennoch – oder besser, genau deswegen – ist LfA-Chef Otto Baierl mehr als zufrieden mit dem Jahresabschluss. Während nämlich fast genau so viele Kredite wie im Jahr zuvor vergeben wurden, sanken vor allem die Risikoübernahmen. „Das freut uns. Mit der guten Wirtschaftslage haben sich Bonität und Sicherheitslage im Mittelstand verbessert“, sagte Beierl gestern.

Das Kerngeschäft der LfA ist es, kleine und mittlere Unternehmen mit zinsgünstigen Krediten zu versorgen und Risiken zu übernehmen. „Insgesamt hat die LfA 2012 über 1,7 Milliarden Euro zinsgünstige Förderkredite für rund 5400 mittelständische Firmen zugesagt“, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), der gleichzeitig Chef des LfA-Verwaltungsrates ist. Damit liegt der Wert nur knapp unter dem Rekordwert von 2011. Die Risikoübernahmen im Kerngeschäft gingen dagegen erheblich von 254 auf 180 Millionen Euro zurück.

Die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung

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Die Bilanzsumme der LfA stieg 2012 aufgrund des hohen Kreditbestands auf 22,6 Milliarden Euro – der höchste Wert in der 61-jährigen Geschichte der Bank. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 59,2 Millionen Euro und liegt damit auf Vorjahresniveau. 75 Prozent des Überschusses gehen an den Freistaat – abzüglich einer Garantieverzinsung von 8,2 Millionen Euro. Am Ende verbleiben 50 Prozent im Staatshaushalt – der Rest fließt zurück an die LfA. Der Freistaat hat damit im letzten Jahr 18,1 Millionen Euro mit seiner Bank verdient.

mad

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