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Autos der Marke Mercedes-Benz vor einem Autohaus. Der Autokonzern Daimler hat im Maerz erneut einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen muessen.

Wirtschaftskrise

Absatzflaute bei Daimler verlangsamt

Stuttgart - Die Talfahrt des Daimler-Absatzes hat sich im März verlangsamt. Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach gingen die Verkäufe um 16 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart berichtete. Das Minus ist damit deutlich geringer als noch im Januar und Februar.

Damals war der Verkauf um 31,2 beziehungsweise 25,4 Prozent eingebrochen. Die Kernmarke Mercedes-Benz setzte im März mit 98.500 Fahrzeugen 18 Prozent weniger ab. In Deutschland verzeichne Mercedes-Benz Cars seit einigen Wochen positive Impulse insbesondere im Kompaktwagen-Segment und bei den jungen Gebrauchten, erklärte Daimler. So seien die Auftragseingänge der A- und B-Klasse deutlich gestiegen. Die Auftragseingänge für diese Modelle hätte auf dem Heimatmarkt im zweistelligen Bereich zugelegt, sagte Sprecherin Verena Müller. Genauere Angaben machte sie nicht. Wegen der verstärkten Nachfrage nach der A-Klasse soll es voraussichtlich im Werk Rastatt in diesem Bereich im Mai und Juni keine Kurzarbeit geben. Auch die neue E-Klasse trage zu den gestiegenen Auftragseingängen bei.

Noch keine Trendwende

Der smart fortwo konnte im März mit rund 3.400 Auslieferungen in Deutschland ein Plus von 25 Prozent verzeichnen. Im ersten Quartal erreichte der Absatz des Kleinwagens mit 28.800 Auslieferungen nahezu das Rekordniveau des Vorjahres. Gut entwickelte sich in Deutschland auch die Nachfrage nach der E-Klasse. “Insgesamt lagen uns bis zur Markteinführung der neuen E-Klasse Ende März bereits rund 50.000 Bestellungen vor“, erklärte Klaus Maier, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars. Trotz der gestiegenen Auftrageingänge sieht der Autobauer noch keine Trendwende oder ein Ende der weltweiten Absatzkrise. Die weltweite Märkte seien immer noch sehr in Bewegung, sagte die Sprecherin. In China erzielte Mercedes-Benz im März immerhin einen Rekordabsatz. Die Auslieferungen stiegen um 42 Prozent auf 5.400 Autos. Auf dem wichtigen US-Markt verbuchte die Marke mit dem Stern bei den Verkäufen dagegen einen Rückgang von 25 Prozent auf 15.600 Autos.

(ap)

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