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US-Präsident Obama: "Zum ersten Mal beginnen wir, einen Hoffnungsschimmer zu sehen.“

"Anzeichen eines wirtschaftlichen Fortschritts“

Washington - Nach US-Notenbank-Chef Bernanke sieht auch US-Präsident Barack Obama erste Anzeichen für ein Ende der Wirtschaftskrise.

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US-Notebankchef macht Mut.

Zwar “gibt es keinen Zweifel, dass die Zeiten noch immer hart sind. Wir sind noch in keiner Weise aus dem Gröbsten heraus“, sagte Obama in einer Rede in der Georgetown University in Washington. Auch 2009 werde ein schwieriges Jahr werden. “Aber zum ersten Mal beginnen wir, einen Hoffnungsschimmer zu sehen.“ Es gebe erste “Anzeichen eines wirtschaftlichen Fortschritts“.

Ausdrücklich verwies er dabei auf das staatliche Konjunkturprogramm. Zugleich betonte Obama, es müsse gewährleistet sein, dass sich eine derartige Wirtschafts- und Finanzkrise nicht wiederholen könne. 

Der optimistischeren Sicht versetzten am Dienstag die neuesten Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen einen Dämpfer, die im März um 1,1 Prozent fielen. Im Monat zuvor waren sie überraschend um 0,3 Prozent gestiegen. Ökonomen erwarten, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres nicht mehr so katastrophal eingebrochen ist wie in den letzten drei Monaten 2008. Im vierten Quartal vorigen Jahres war die größte Volkswirtschaft der Welt aufs Jahr hochgerechnet noch um 6,3 Prozent geschrumpft und damit so stark wie seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

dpa

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