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Rupert Stadler.

Audi-Chef: Arbeitsplätze bis 2011 sicher

Ingolstadt - Der Autohersteller Audi will trotz des Gegenwindes durch die Branchenkrise seine Arbeitsplätze halten.

Die VW-Tochter könne die Sicherheit der eigenen Arbeitsplätze bis 2011 garantieren, sagte Audi-Chef Rupert Stadler dem Bayerischen Rundfunk. Allerdings könne der Konzern keine Verantwortung für die gesamte Automobil-Lieferkette übernehmen, auch wenn im Einzelfall eine partnerschaftliche Lösung gesucht werde. "Jeder unserer Lieferanten muss unternehmerisch seine eigene Verantwortung übernehmen."

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Zugleich lehnte Stadler staatliche Beihilfen für private Unternehmen ab. Das habe immer ein "Geschmäckchen", sagte der Audi-Chef. "Wir wollen eine Inanspruchnahme staatlicher Beihilfen nicht unterstützen, denn wir sollten nicht dafür Sorge tragen, dass es zu einem Subventionswettlauf in ganz Europa kommt. Wir sollten nicht eingreifen in Wirtschaftsmechanismen." Förderungen seien nur dann denkbar, wenn es sich um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten handele.

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