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BASF will mindestens 2000 Jobs abbauen.

BASF will Jobs abbauen

Mannheim - Nach einem drastischen Umsatz- und Gewinneinbruch hat der Chemiekonzern BASF den Abbau von mindestens 2.000 Arbeitsplätzen angekündigt.

"In Krisenzeiten kommt es auf schnelles und entschlossenes Handeln an“, sagte Konzernchef Jürgen Hambrecht auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Mannheim. Der Umsatz der BASF sank im ersten Quartal um 23 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Der Gewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen ging sogar um 58 Prozent auf 985 Millionen Euro zurück. Das Nettoergebnis sackte um 68 Prozent auf 375 Millionen Euro ab.

Im Jahr 2009 stehe die BASF vor außerordentlichen Herausforderungen, sagte Hambrecht. Die Nachfrage nach chemischen Produkten habe sich seit Jahresbeginn nochmals abgeschwächt, was das weltweite Geschäft im ersten Quartal stark beeinträchtigt habe: “Aus heutiger Sicht ist keine Besserung der Konjunktur im laufenden Jahr zu erwarten.“ Daher erwarte die BASF für 2009 einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr und einen noch deutlicheren Rückgang des Ergebnisses der Betriebstätigkeit.

AP

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