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BayernLB: ... und der Bürger zahlt.

BayernLB kostet jeden Bürger rechnerisch 800 Euro neue Schulden

Das Milliardendebakel der BayernLB belastet jeden der 12 Millionen Bürger Bayerns rechnerisch mit mehr als 800 Euro neuen Schulden.

Weil der Freistaat zur Rettung der vom Untergang bedrohten Staatsbank neue Kredite von zehn Milliarden aufnehmen musste, ist die pro-Kopf-Verschuldung 2008 sprunghaft von knapp 1800 auf rund 2600 Euro gestiegen. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage von Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) hervor, die der dpa vorliegt. Weil alle anderen Bundesländer aber im pro-Kopf-Vergleich viel höhere Altschulden haben, kann Bayern seinen Spitzenplatz der bundesweit niedrigsten pro-Kopf-Verschuldung trotzdem verteidigen. Allerdings ist der einst große Vorsprung geschrumpft. Auf Platz zwei folgt Sachsen, wo die pro-Kopf-Verschuldung Ende Dezember bei 2849 Euro lag. Den dritten Platz belegt Baden-Württemberg mit 3878 Euro. Und vom hoch verschuldeten Saarland ist Bayern nach wie vor Lichtjahre entfernt. Dort hat die Landesregierung umgerechnet auf jeden Bürger über 9000 Euro Schulden angehäuft. Bocklet wertete die neuen Zahlen als Beleg, dass sich die solide Haushaltspolitik der Staatsregierung in den vergangenen Jahren ausgezahlt hat. So lasse sich der schmerzliche finanzielle Kraftakt von zehn Milliarden für die Landesbank schultern. Bayerns finanzielle Stellung unter den Ländern habe sich nicht verschlechtert.

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