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Die Commerzbank streicht 2200 Stellen.

Commerzbank streicht 2200 Stellen

Frankfurt/Main - Die Commerzbank streicht im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank in Frankfurt rund 2200 Stellen.

Darauf einigten sich Management und Arbeitnehmervertreter in ihren Verhandlungen über die Zusammenlegung der Zentralen der beiden Großbanken. Betroffen sind nach Angaben des DAX-Konzerns vom Dienstag die Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und der Investmentbank Dresdner Kleinwort. Insgesamt arbeiten dort 11 400 Menschen.

Umgesetzt werden soll die neuen Organisationsstruktur vom vierten Quartal 2009 an. Insgesamt sollen im Zuge der Übernahme weltweit 9000 Stellen wegfallen, davon 6500 in Deutschland. Bis zum Sommer wollen Arbeitnehmer und Management auch eine Einigung über die Zusammenführung der regionalen Einheiten des Konzerns erzielen. Dazu zählt unter anderem der Immobilienfinanzierer Eurohypo. Die Commerzbank hatte angekündigt, das Geschäft der Eurohypo stark zurückzufahren, um die Anfälligkeit für Risiken zu verringern.

Mitte März hatten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer grundsätzlich über einen Interessenausgleich sowie einen vorgezogenen Sozialplan für die Frankfurter Zentralen geeinigt. In dem Sozialplan geht es etwa um Regelungen zu Abfindungen und Altersteilzeit. Betriebsbedingte Kündigungen werden bis Ende 2011 ausgeschlossen.

“Mitarbeiter der Zentralabteilungen in Frankfurt bekommen jetzt Klarheit darüber, wie es in ihren Bereichen konkret weitergeht. Damit bringen wir auch den Integrationsprozess auf Gesamtbankebene deutlich voran“, erklärte Eric Strutz, der im Vorstand der Commerzbank als Arbeitsdirektor für die Integration verantwortlich ist, laut Mitteilung vom Dienstag.

dpa

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