Euro-Inflation erreicht Rekord-Tief

Luxemburg - Die Inflation im Euro-Gebiet ist auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Gemeinschaftswährung vor gut zehn Jahren abgerutscht.

Die jährliche Teuerungsrate sank im März im Vormonatsvergleich um 0,6 Punkte auf 0,6 Prozent, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit.

Gründe werden erst Mitte April mitgeteilt. In Deutschland führten nach früheren Angaben sinkende Preise für Benzin und Heizöl zu stabilen Verbraucherpreisen. Der frühere Niedrigrekord der Eurozone lag bei 0,8 Prozent (November 1998 bis Februar 1999).

Bei niedrigen Raten hat die Europäische Zentralbank (EZB) Spielraum, die Zinsen zur Konjunkturankurbelung weiter zu senken. Es wird erwartet, dass die Zentralbank an diesem Donnerstag den wichtigsten Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1 Prozent zurücknehmen wird. EZB-Chef Jean-Claude Trichet erwartet, dass die Inflation im Eurogebiet in diesem und im kommenden Jahr deutlich unter der Marke von 2 Prozent bleiben wird. Bis zu dieser Schwelle ist Preisstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet mit rund 329 Millionen Menschen gewährleistet.

dpa

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