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Michael Hüther.

Experte: Bayern leidet am meisten unter der Krise

München/Leipzig - Industrialisierte Regionen wie Bayern sind nach Ansicht eines Experten am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen.

Die globale Wirtschaftskrise hat nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den neuen Ländern weniger Auswirkungen als in Westdeutschland. Am stärksten betroffen seien die industrialisierten Regionen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sagte Institutsdirektor Michael Hüther der "Leipziger Volkszeitung". Sie hätten den Aufschwung getragen und litten dafür stärker unter der Rezession. Das verarbeitende Gewerbe im Osten sei dafür kleinteiliger und habe nicht das hohe Gewicht wie im Westen. Das erweise sich in der Krise als gewisser Vorteil. Es gelte aber auch für die ostdeutschen Firmen, die Eigenkapitaldecke zu stärken. Es helfe alles, was für eine bessere Liquidität der Betriebe sorge, betonte Hüther. Das sei das richtige Rezept gegen die Krise. Eine Verlängerung des Kurarbeitergeldes auf 24 Monate sei hingegen das völlig falsche Thema. Davon habe kein Unternehmen einen Nutzen.

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