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Die Sonne strahlt auf die Zentrale von General Motors in Detroit. Doch der Schein trügt: Um den großen US-Bauer steht es nicht gut.

Absatzkrise

Fusionieren zwei Autobauer-Riesen?

New York - Der Überlebenskampf der US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler hat neue Spekulationen über eine Fusion der beiden Hersteller angeheizt.

Im Umfeld von Chrysler werde erneut auch über eine solche Variante zur Rettung nachgedacht, berichtete das “Wall Street Journal“ am Donnerstag unter Verweis auf Investmentbanker.

Die 15 größten Autobauer der Welt

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Beide Autokonzerne hatten bereits im vergangenen Jahr über einen Zusammenschluss verhandelt. Die Opel-Mutter GM blies die Gespräche allerdings Ende November ab. Chrysler hatte danach mehrfach weiter Interesse durchblicken lassen. Inzwischen kündigte Chrysler einen Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns an, eine endgültige Vereinbarung steht aber noch aus.

US-Präsident Barack Obama hält Chrysler allein für nicht überlebensfähig. Er machte eine Partnerschaft mit Fiat zur Bedingung für weitere Milliardenhilfen. Daimler hält noch 20 Prozent Chrysler, der Rest gehört dem US-Finanzinvestor Cerberus.

(dpa)

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