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Der amerikanische Autobauer Chrysler sucht einen Weg aus der Krise.

Gewerkschaft einigt sich mit Chrysler, Fiat und US-Regierung

Detroit - Der US-Autobauer Chrysler hat eine weitere Hürde im Kampf um seine Rettung genommen.

Die Gewerkschaft UAW stimmte am Sonntag einer vorläufigen Vereinbarung mit Chrysler, dem italienischen Hersteller Fiat und der Regierung zu. Washington hat dem Unternehmen eine Frist bis Donnerstag gesetzt, um mehrere Bedingungen für eine weitere Unterstützung zu erfüllen. Dazu gehören eine Einigung mit den Gläubigern über einen Tausch von Schulden gegen Aktien und eine Vereinbarung mit der Gewerkschaft über einen Gesundheitsfonds für Pensionäre.

Das Abkommen biete die notwendigen Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, erklärte Chrysler-Vertreter Al Iacobelli. Es helfe, die Vorgaben des Finanzministeriums einzuhalten, und damit könne Chrysler weiterhin eine Partnerschaft mit Fiat verfolgen.

Chrysler lebt zurzeit von staatlichen Notkrediten im Umfang von vier Milliarden Dollar. Einen ersten Sanierungsplan des schwer angeschlagenen Unternehmens lehnte Washington im Februar ab. Weitere staatliche Kredite für die Fortführung von Chrysler wären bei einer Beteiligung von Fiat an dem US-Unternehmen möglich. Im Gespräch ist die Übernahme eines Anteils von 20 Prozent. Im Gegenzug soll Fiat die Chrysler-Technologie für die Produktion von Kleinwagen erhalten.

ap

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