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Der neue Bahnchef Rüdiger Grube will schnell handeln.

Deutsche Bahn

Deutsche Bahn: Grube will Datenskandal bis 1. Juni aufklären

Berlin - Der neue Bahnchef Rüdiger Grube hat die lückenlose Aufklärung des Datenskandals im Unternehmen zur Priorität erklärt. Einen Börsengang will er nicht ausschließen.

Bereits zum 1. Juni erwarte er konkrete Ergebnisse, sagte Grube am Dienstag in Berlin. “Ich werde auch nicht zögern, Konsequenzen zu ziehen.“ Das Wichtigste sei nun, das Vertrauen der Kunden und der Mitarbeiter zurückzugewinnen.

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Grube betonte darüber hinaus, dass er einen Börsengang des Konzerns nicht ausschließt. Derzeit sei ein Verkauf von Unternehmensanteilen wegen der Krise nicht aktuell. “Aber die Option der Teilprivatisierung müssen wir uns erhalten“, sagte Grube. Gleichzeitig versicherte er, dass er die Zukunft in einem integrierten Konzern sehe. “Sie werden nicht erleben, dass ich den Konzern zerschlage“, sagte Grube.

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee präsentierte den 57-Jährigen erstmals öffentlich als Nachfolger von Hartmut Mehdorn, der wegen der Datenaffäre seinen Rücktritt angeboten hatte. Wann Grube sein neues Amt antritt, blieb offen. Er sei noch in Verhandlungen mit seinem bisherigen Arbeitgeber Daimler AG, sagte der künftige Bahnchef.

(ap)

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