+
Das Insolvenzverfahren für Qimonda wurde eröffnet.

Insolvenzverfahren für Qimonda eröffnet

München - Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren für den Speicherchiphersteller Qimonda am Mittwoch offiziell eröffnet.

Das teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. Zum Insolvenzverwalter sei der Rechtsanwalt Michael Jaffé bestellt worden, der auch als vorläufiger Verwalter fungiert hatte. Die Eröffnung des Verfahrens betrifft neben der Qimonda AG in München auch die Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG sowie die Qimonda Dresden Verwaltungsgesellschaft mbH.  

Mit dem formalen Schritt müssen nun voraussichtlich rund 3000 Mitarbeiter der Infineon-Tochter in Dresden und München in Transfergesellschaften wechseln. Denn ihr Anspruch auf Lohnfortzahlung im Rahmen des Insolvenzgeldes ist damit ausgelaufen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fraport testet Roboter-Shuttles am Frankfurter Flughafen
Frankfurt/Main (dpa) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Wiesbadener Versicherung R+V testen den Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge unter realen …
Fraport testet Roboter-Shuttles am Frankfurter Flughafen
Kartellverdacht: Daimler hat Kronzeugenantrag gestellt
Die Aufregung um die Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer hat sich weitgehend gelegt, da wagt sich plötzlich Daimler aus der Deckung - ein bisschen jedenfalls. Und …
Kartellverdacht: Daimler hat Kronzeugenantrag gestellt
Kartellvorwürfe: Durchsuchungen bei BMW in München
Aufregung um deutsche Autobauer: Einem Medienbericht zufolge durchsuchen Ermittler Räumlichkeiten von BMW. Der Grund: Kartellvorwürfe.
Kartellvorwürfe: Durchsuchungen bei BMW in München
Air-Berlin-Flieger darf auf Island nicht abheben
Seit August stehen aus Sicht des Betreibers Gebühren aus - deshalb hält ein isländischer Flughafen einen Air-Berlin-Flieger kurzerhand fest. Die insolvente Airline hält …
Air-Berlin-Flieger darf auf Island nicht abheben

Kommentare