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BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf, hat sich gegen weitere staatliche Konjunkturprogramme ausgesprochen.

BDI lehnt weiteres Konjunkturpaket ab

München - Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf, hat sich gegen weitere staatliche Konjunkturprogramme ausgesprochen.

"Der BDI will kein weiteres Konjunkturprogramm, das mit Steuergeldern finanziert wird", sagte Schnappauf dem "Münchner Merkur" (Mittwochausgabe). "Wir müssen in der Krise auch an morgen denken. Das, was wir jetzt ausgeben, muss später zurückbezahlt werden. Außerdem sollte man die ersten beiden Konjunkturpakete einfach mal wirken lassen."

Auch Forderungen zu einer Ausweitung der sogenannten Umweltprämie für Autos lehnte Schnappauf ab. "Die Umweltprämie kurbelt den Verkauf von Fahrzeugen in einer schwierigen Krisensituation an. Das hilft der Automobilwirtschaft und der Umwelt. Allerdings werden die Fahrzeuge, die jetzt abgesetzt werden, morgen und übermorgen nicht verkauft. Das heißt, die nächste Absatzdelle ist schon programmiert", kritisierte Schnappauf. Statt einer Erhöhung dieser Mittel fordere man eine steuerliche Entlastung der Bürger. "Dann bleibt mehr Geld im Portemonnaie und die Leute können selber entscheiden, wann sie ein neues Auto oder einen Kühlschrank anschaffen wollen. Strohfeuer bleiben dann aus."

mm

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