+
Julius Meinl V. ist zwei Tage nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Anlagebetrug wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Freilassung

Meinl-Chef wieder auf freiem Fuß

Wien- Der umstrittene Wiener Privat-Bankier Julius Meinl V. ist zwei Tage nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Anlagebetrug am Freitag wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Zuvor hatte der 49-jährige Chef der gleichnamigen Wiener Bank eine Kaution von 100 Millionen Euro hinterlegt, die höchste Kaution die jemals in Österreich gezahlt wurde. Nach der Zahlung hieß es zunächst, der Banker bleibe weiter in Haft, bis feststehe, dass die gezahlte Kaution sicher ist.

Lesen Sie auch:

Meinl-Chef trotz 100 Millionen Kaution in Haft

Meinl gab nach seiner Entlassung aus dem Wiener Untersuchungsgefängnis keine Stellungnahme ab. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Oberhaupt der einst renommierten Meinl-Dynastie unter anderem wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Untreue. Der Chef der gleichnamigen Wiener Traditionsbank und Oberhaupt einer der ältesten Finanz-Dynastien Österreichs, Julius Meinl V., ist am Mittwochabend in Wien wegen des Verdachts auf Anlagebetrug festgenommen worden.

(dpa)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax erreicht bei über 13 050 Punkten abermals Rekordhoch
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist am Vormittag abermals auf ein Rekordhoch gestiegen. Mit einem Zugewinn von 0,44 Prozent auf 13 051,67 Punkten erreichte der deutsche …
Dax erreicht bei über 13 050 Punkten abermals Rekordhoch
Verdi: Auch Lufthansa soll für Transfergesellschaft zahlen
Berlin (dpa) - Geld für die geplante Transfergesellschaft für Beschäftigte der Air Berlin muss aus Gewerkschaftsicht auch von den Käufern der insolventen …
Verdi: Auch Lufthansa soll für Transfergesellschaft zahlen
Allianz warnt vor zunehmenden Hackerangriffen auf Autos
Hackerangriffe auf Autos könnten verheerende Folgen haben - und eine ursprünglich harmlose Schnittstelle für das Auslesen von Abgaswerten bietet ein Einfallstor für …
Allianz warnt vor zunehmenden Hackerangriffen auf Autos
EZB kann Geldschwemme fortsetzen: Gericht weist Anträge ab
Die milliardenschweren Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank sind umstritten - vor allem in Deutschland. Doch vor dem Bundesverfassungsgericht erleiden …
EZB kann Geldschwemme fortsetzen: Gericht weist Anträge ab

Kommentare