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Opel hat offensichtlich vier Monate Schonfrist.

Opel hat noch Liquidität für vier Monate

Rüsselsheim - Bei dem ums Überlebenden kämpfenden Autobauer Opel reicht nach Informationen der “Bild“-Zeitung die Liquidität für weitere vier Monate.

Eine für Mai drohende Finanzlücke habe das Unternehmen geschlossen, berichtete die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Danach habe sich Opel unter anderem wegen des guten Verkaufsstarts seines Modells Insignia ein kleines Finanzpolster anlegen können.

Ein Sprecher am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Suche nach Investoren für den angeschlagenen Autobauer, der unabhängiger von seiner kriselnden US-Mutter General Motors (GM) werden will, macht nach seinen Angaben Fortschritte: “Es gibt Interesse von potenziellen Investoren.“ Er betonte, auch eine Insolvenz von GM würde Opel nicht gefährden: “Opel ist liquide und eine eigenständige europäische Einheit.“

Zuletzt hatte es geheißen, Opel brauche bis Mai dringend frisches Geld, um seine Existenz zu sichern. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende und stellvertretende Aufsichtsratschef Klaus Franz bestätigte der “Bild“-Zeitung, dass die Finanzlücke geschlossen wurde: “Die Liquidität ist gesichert. Wir haben Zeit, um Opel Europa zu bauen.“

dpa

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