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So luxuriös lebt ein Pleite-Banker - doch Funkes Villa in Vaterstetten will niemand kaufen.

Pleite-Banker Funke kriegt sein Haus nicht los

Vaterstetten - Georg Funke ist derzeit wohl der Manager, der in Deutschland am meisten Wut provoziert: Der Ex-Pleite-Banker der Hypo-Real-Estate klagt 3,5 Millionen Euro Gehalt ein. Doch Funke hat noch ein weiteres Problem - mit seinem Haus in Vaterstetten.

„Wer ist der Mann, über den sich ganz Deutschland aufregt?“, fragt der „stern“ in seiner neuesten Ausgabe. Die Rede ist von Georg Funke, früherer Chef des Skandalinstituts Hypo Real Estate, für das die Steuerzahler und Banken inzwischen mit über 100 Milliarden Euro bürgen. Der Pleite-Banker, der mit seiner Familie in Vaterstetten wohnt, gibt den Unschuldigen. Er klagt gegen seine fristlose Kündigung und auf die Weiterzahlung seines Gehalts.

Die Villa des Pleite-Bankers.

Doch der Ex-Manager hat noch ein anderes Problem. Nach Angaben des „stern“ wollte er ins Münchner Nobelviertel Bogenhausen umziehen – „in eine neue 540 Quadratmeter große Villa“. Dumm nur, dass er offenbar sein altes Domizil in Vaterstetten nicht los wird. Dabei handelt es sich um eine 300-Quadratmeter-Villa mit Walmdach und verschnörkelten Gartentoren. Bis vor kurzem noch habe Funke das Haus, wo er mit Frau und Tochter residiert, zum Kauf angeboten. Das Exposé habe nicht mit Superlativen gespart, so der „stern“: „Wohnen im Überflüss“, „geeignet für Interessenten, die eine luxeriöse Innenausstattung lieben“, „mit wertvollsten weißen Marmorplatten ausgelegt“, „Gartenpavillon mit Whirlpool“, „Garagenhaus für drei Pkw“. 2,2 Millionen Euro habe Funke für das gute Stück haben wollen. Doch aus dem Deal sei offenbar nichts geworden, denn das Verkaufsangebot sei aus dem Internet verschwunden, und die Funkes wohnten immer noch in Vaterstetten, so das Magazin.

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