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Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) spricht am Donnerstag (19.03.2009) vor dem Sächsischen Landtag in Dresden zu 1.500 demonstrierenden Qimonda-Werkern.

Qimonda-Mitarbeiter demonstrieren in Dresden

Dresden - Hunderte Qimonda-Werker haben in Dresden für den Erhalt des insolventen Speicherchipherstellers demonstriert.

Durch die Innenstadt zogen sie am Donnerstag in Richtung Landtag, wo das Parlament sich in einer Sondersitzung am Vormittag mit einer Beteiligung des Freistaates Sachsen an dem Unternehmen befassen will. Auf Transparenten appellierten die Demonstranten an Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Farbe zu bekennen. Bislang lehnte Tillich eine Beteiligung des Landes ab.

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Hoffnung für Qimonda

Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) hatte dagegen am Dienstag für eine solche Variante klare Bedingungen formuliert. Zunächst müsse ein starker Investor gefunden werden, sagte der Minister. Ein möglicher Investor ist das chinesische Staatsunternehmen Inspur, das dem Vernehmen nach bereit sein soll, 48 Prozent der Anteile zu übernehmen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé hatte schon vor Tagen eine Staatsbeteiligung als Übergangslösung in Spiel gebracht. Darin sieht er die “einzig verbleibende Möglichkeit“, um eine Zerschlagung von Qimonda zu verhindern. In der Belegschaft von Qimonda herrscht unterdessen Unklarheit, wer von April an noch zur Kernmannschaft gehört. Angeblich soll das Team nur aus 60 bis 80 Mitarbeitern bestehen. Derzeit sind noch knapp 3000 Beschäftigte im Dresdner Qimonda-Werk.

dpa

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