+
Die Thyssen Krupp AG will den Konzern umstrukturieren. (Archivbild)

Radikalumbau bei ThyssenKrupp

Düsseldorf - Der ThyssenKrupp-Aufsichtsrat hat am Freitag grünes Licht für einen radikalen Konzernumbau gegeben.

Durch die Neugliederung sollen Einsparungen von jährlich 500 Millionen Euro erreicht werden. Es wird mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gerechnet. Betriebsbedingte Kündigungen schließt Konzernchef Ekkehard Schulz dabei nicht aus.

Das Unternehmen hatte seine Pläne bereits in der vergangenen Woche vorgestellt. Statt in fünf Segmente soll der größte deutsche Stahlkonzern künftig nur noch in die zwei Bereiche Materials (Stahl, Edelstahl, Services) und Technologies (Aufzüge, Anlagenbau und Werften) untergliedert werden. Hintergrund der Umbaupläne ist ein massiver Einbruch des Geschäfts vor allem im wichtigsten Unternehmensbereich Stahl.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen
Eschborn (dpa) - Wegen der kühlen Witterung in den Wintermonaten des Jahres 2016 mussten viele Haushalte in Mehrfamilienhäusern laut einer Analyse mehr heizen als im …
Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen
Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
Der Bund erwartet eine EU-Quote für Elektroautos - doch das ächzende deutsche Stromnetz ist auf eine massenhafte Verbreitung von E-Mobilen gar nicht vorbereitet. Eng …
Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
Dobrindt wirbt für Umtauschprämien der Autobauer
Damit die Luft in Städten besser wird, sollen alte Diesel runter von der Straße - das war ein Ergebnis des Dieselgipfels. Autobauer bieten Prämien für Kunden, die sich …
Dobrindt wirbt für Umtauschprämien der Autobauer
Machnig zu Wöhrl-Angebot: Air Berlin braucht mehrere Partner
Der Bund hält nichts von einer Komplett-Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin durch den Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl.
Machnig zu Wöhrl-Angebot: Air Berlin braucht mehrere Partner

Kommentare