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Die Thyssen Krupp AG will den Konzern umstrukturieren. (Archivbild)

Radikalumbau bei ThyssenKrupp

Düsseldorf - Der ThyssenKrupp-Aufsichtsrat hat am Freitag grünes Licht für einen radikalen Konzernumbau gegeben.

Durch die Neugliederung sollen Einsparungen von jährlich 500 Millionen Euro erreicht werden. Es wird mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gerechnet. Betriebsbedingte Kündigungen schließt Konzernchef Ekkehard Schulz dabei nicht aus.

Das Unternehmen hatte seine Pläne bereits in der vergangenen Woche vorgestellt. Statt in fünf Segmente soll der größte deutsche Stahlkonzern künftig nur noch in die zwei Bereiche Materials (Stahl, Edelstahl, Services) und Technologies (Aufzüge, Anlagenbau und Werften) untergliedert werden. Hintergrund der Umbaupläne ist ein massiver Einbruch des Geschäfts vor allem im wichtigsten Unternehmensbereich Stahl.

dpa

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