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Wird sich Rheinland-Pfalz an Opel beteiligen?

Rheinland-Pfalz zu vorübergehender Beteiligung an Opel bereit

Mainz - Rheinland-Pfalz ist zu einer vorübergehenden Beteiligung an dem angeschlagenen Autobauer Opel bereit.

Die Voraussetzung sei allerdings ein “tragfähiges Konzept“, bei dem bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien, sagte Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) am Donnerstag im Mainzer Landtag. So müsse es eine eindeutige Abgrenzung von dem um sein Überleben kämpfenden US-Mutterkonzern General Motors (GM) geben. Auch dürften keine Landesmittel nach Amerika abfließen.

Weiterhin sind laut Hering Antworten auf die Fragen nötig, wie Opel die Patente in den USA und die GM-Exportmärkte nutzen könne. Unter all diesen Voraussetzungen sei eine vorübergehende Beteiligung von Bund und Ländern an Opel vorstellbar.

Der Wirtschaftsminister sagte weiter, “Gesprächspartner bei Opel“ hätten in den vergangenen Tagen berichtet, die Abwrackprämie für alte Autos und der Erfolg des neuen Modells Insignia hätten die Auftragslage inzwischen wieder “deutlich belebt“. In den Werken in Kaiserslautern und in Rüsselsheim sei daher wenigstens bis Ende April keine Kurzarbeit geplant.

dpa

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