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Angeblich sind Investoren aus Russland und Taiwan an Qimonda interessiert.

Auch Russen und Taiwaner an Qimonda interessiert

München - An der insolventen Infineon-Tochter Qimonda sind angeblich auch Investoren aus Russland und Taiwan interessiert.

Insolvenzverwalter Martin Jaffé soll mit potenziellen Investoren aus beiden Ländern über einen möglichen Einstieg bei dem Speicherchip- Hersteller gesprochen haben, wie die “Süddeutsche Zeitung“ (Mittwoch) unter Berufung auf Konzernkreise berichtete. Jaffé hoffe in beiden Fällen auf Signale für weiterführende Gespräche. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters habe sich dazu nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht.

Bei allen Interessenten soll es um staatliche Stellen gehen - oder um Unternehmen, die zum Großteil in Staatsbesitz sind. Am Mittwoch hatte bereits der taiwanesische Halbleiterkonzern Taiwan Memory, der gerade aufgebaut wird, sein Interesse an Qimonda bestätigt. Darüber hinaus führt Jaffé Gespräche mit dem chinesischen Staatsunternehmen Inspur. Diese seien am weitesten gediehen, hieß es in dem “SZ“-Bericht. In Russland, China und Taiwan wird die Chipindustrie mit öffentlichen Geldern gefördert.

dpa

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