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Nicht nur Bahnhöfe werden überwacht, sondern anscheinend auch die Privatkonten von Bahnmitarbeitern.

Spähaktion auf Privatkonto: Sparda erstattet Anzeige

Frankfurt/Main  - Mit einer Strafanzeige gegen Unbekannt hat die Sparda-Bank Hessen auf Spähaktionen zum privaten Konto eines Bahnmitarbeiters reagiert.

Wie zuvor bereits die Frankfurter Volksbank will das Institut laut eigener Mitteilung vom Montag von der Strafverfolgungsbehörde klären lassen, wie die Kundendaten beschafft worden sind und wer dafür verantwortlich ist.

Die Bahn habe der Genossenschaftsbank bestätigt, dass im Rahmen von Korruptionsüberprüfungen offenbar die Kontodaten eines Kunden der Sparda-Bank Hessen überprüft worden seien, teilte das Institut mit. Diese Tatsache habe die Bank bewogen, die Staatsanwaltschaft einzuschalten und Strafanzeige zu stellen, erklärte Vorstandschef Jürgen Weber. Eine zivilrechtliche Klage behalte man sich vor.

Die Bank beharrt darauf, dass die Daten des namentlich nicht bekannten Bahn-Mitarbeiters illegal beschafft worden sein müssen. Alle Sparda-Mitarbeiter seien dem Bankgeheimnis verpflichtet und zudem würden die Abläufe ständig kontrolliert und aktualisiert. Die Kontokontrollen sind laut Medienberichten im vorläufigen Bericht des Berliner Datenschützers Alexander Dix zur Bahnaffäre festgehalten. Die Deutsche Bahn AG weist in ihrer Stellungnahme zum Dix-Bericht jede Schuld von sich.

dpa

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