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Trotz Absatz-Einbruch im internationalen Vergleich eine glänzende Position: Laut "Handelsblatt" könnte VW möglicherweise der größte Autokonzern der Welt sein.

Trotz Absatz-Einbruch: VW möglicherweise größter Autokonzern der Welt

Wolfsburg - Der weltweite Absatz von Volkswagen ist in den ersten drei Monaten des Jahres um 11,4 Prozent auf 1,39 Millionen Fahrzeuge gefallen. Da die Konkurrenz noch größere Einbrüche verzeichnet, könnte VW aber nun größter Autokonzern der Welt sein.

Der Gesamtmarkt brach nach Firmenangaben um über 20 Prozent ein, deshalb stieg der Marktanteil der Wolfsburger auf 11 Prozent von zuvor 9,7 Prozent. Damit könnte VW nach Einschätzung des “Handelsblattes“ möglicherweise Toyota überholt haben und größter Autokonzern der Welt sein.

Das Blatt schrieb, VW sei vor allem in Märkten stark, in denen staatliche Hilfen den Absatz förderten, etwa Deutschland oder Frankreich. Toyota sei dagegen in seinen Hauptmärkten USA und Japan härter getroffen. VW ist in Japan und den USA nur als kleiner Anbieter vertreten. Die Marke Volkswagen allein verkaufte bis Ende März 876.000 Fahrzeuge, was nur 4,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum war.

VW lehnte es ab, Absatzahlen für die anderen Marken wie etwa Audi oder Seat mitzuteilen. Im Hauptmarkt Westeuropa baute der Konzern seinen Marktanteil von 18,6 auf 20,6 Prozent aus. In Russland steigerte VW nach einer Werkseröffnung sogar in einem um 39 Prozent rückläufigen Markt seine Auslieferungen um 14 Prozent. In Südamerika kletterte der Marktanteil auf 21,5 (18,9) Prozent. Dabei wurde im größten Markt Brasilien das Marktwachstum von 3,3 Prozent mit einem Absatzplus von 6,4 Prozent auf 157.300 Einheiten übertroffen. In Nordamerika konnte der Konzern trotz Absatzverlusten von fast 20 Prozent seine Marktposition ausbauen. In China legten die Auslieferungen sogar um 6 Prozent auf 284.200 Einheiten zu.

160.00 Bestellungen durch Abwrackprämie

In Deutschland lieferten die Marken des Konzerns im ersten Quartal 251.500 Fahrzeuge aus, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Für einen hohen Auftragseingang sorgte die Abwrackprämie: Im Zusammenhang mit der Förderung wurde bis Ende März ein Bestelleingang von mehr als 160.000 Fahrzeugen verzeichnet.

ap

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