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Gefährliche Hobbys wie Bungee-Springen lassen die Beitragssätze für eine Risikolebensversicherung steigen.

Vorsorge muss nicht teuer sein

Mit einer Risikolebensversicherung günstig und gut für andere sorgen ist durchaus machbar. So gibt es Policen bereits für 65 Euro im Jahr. Doch wer krank ist oder raucht, zahlt mehr.

Männer zahlen mehr

Bei einem Vergleich verschiedener Anbieter zeigte sich, dass eine 25-jährige Frau bereits für 65 Euro im Jahr eine solche Police mit einer Laufzeit von 30 Jahren abschließen kann. Frauen zahlen dabei immer einen niedrigeren Beitrag als Männer, da ihre durchschnittliche Lebenserwartung höher ist. Ein 25-jähriger Mann bekommt die Police für 106 Euro Jahresbeitrag. In beiden genannten Fällen bekäme das Kind 150 000 Euro ausgezahlt, wenn der versicherten Mutter oder dem versicherten Vater in den kommenden 30 Jahren nach Vertragsbeginn etwas zustieße.

Dabei ist eine Risikolebensversicherung ein reiner Todesfallschutz. Das unterscheidet sie von der um einiges teureren Kapitallebensversicherung, „die Todesfallschutz und Sparprodukt undurchsichtig vermischt“, so die Tester.

Für die Auswahl eines Angebots ist die Beitragshöhe das wichtigste Kriterium. „Die Leistungen sind im Wesentlichen gleich“, schreiben die Tester. Je nach Versicherungssumme und Vertragslaufzeit variieren die Sätze. Auch Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen erhöhen die Beiträge. „Kunden mit gravierenden Gesundheitsproblemen müssen damit rechnen, gar keinen Vertrag zu bekommen“, so die Tester.

Lügen verboten

Dabei muss der Versicherte den Antrag für eine Risikolebensversicherung immer wahrheitsgemäß ausfüllen, sonst kann der Versicherer die Zahlung im Todesfall verweigern, warnen die Tester. Als Nichtraucher gilt dabei in der Regel wer mindestens 12 Monate vor Vertragsabschluss überhaupt nicht geraucht hat.

Wer jung ist, sollte einen Vertrag mit Nachversicherungsgarantie wählen, raten die Tester. Dann kann die Versicherungssumme später ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden, beispielsweise wenn Kinder geboren werden oder sich das Einkommen erhöht.

Steuer kann drohen

„Wenn der Hauptverdiener in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft seine Partnerin absichern möchte, muss der Vertrag auf ihren Namen ausgestellt sein, auch wenn der Mann die versicherte Person ist“, schreiben die Versicherungsexperten. Nur so würde die Frau als Bezugsberechtigte die Geldsumme steuerfrei ausbezahlt bekommen. Andernfalls muss sie als Hinterbliebene auf die Versicherungssumme Erbschaftssteuer zahlen – nur 20 000 Euro bleiben steuerfrei. Ehepartner, Kinder und eingetragene Lebenspartner hingegen bekommen das Geld immer steuerfrei.

mm

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