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Rick Wagoner, Ex-Chef des weltgrößten Autobauers General Motors.

Wagoner hat angeblich Millionen-Pensionsansprüche

New York - Der zurückgetretene General-Motors-Chef Rick Wagoner nimmt laut US-Medien Pensionsansprüchen von rund 20 Millionen Dollar (15 Mio Euro) mit.

Dies gehe aus bei der Börsenaufsicht eingereichten Unterlagen hervor. Eine zusätzliche Abfindung erhalte der 56-Jährige nicht, hieß es am Montagabend (Ortszeit).

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Die Details der Zahlungen würden derzeit noch geprüft, sagte eine Sprecherin des Opel-Mutterkonzerns der Wirtschaftsagentur Bloomberg. Nach 32 Jahren im Konzern habe Wagoner aber bestimmte Ansprüche etwa für seine Pension. US-Präsident Barack Obama hatte den seit dem Jahr 2000 an der GM-Spitze stehenden Manager zum Rücktritt gedrängt. Der Schritt war eine Bedingung für weitere Milliardenhilfen. Zudem muss GM binnen 60 Tagen einen drastisch verschärften Sanierungsplan präsentieren. Der Konzern fuhr unter Wagoner in den vergangenen vier Jahren Rekordverluste von insgesamt über 80 Milliarden Dollar ein.

dpa

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