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Immer öfter bleiben die Tische leer.

Wirtschaftskrise: Umsätze im Gastgewerbe brechen ein

Wiesbaden - Gaststätten und Hotels in Deutschland bekommen die Konjunkturkrise immer stärker zu spüren.

Immer mehr Menschen verzichten aus Geldgründen auf einen Restaurantbesuch oder eine Übernachtung im Hotel. Das Gastgewerbe bekommt diesen Sparkurs zu spüren. Der Umsatz des Gastgewerbes brach im Februar gegenüber dem Vorjahr real - also inflationsbereinigt - um 8,9 Prozent ein, nominal war es ein Minus von 6,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Januar hatte die Branche real bereits 5,7 Prozent und nominal 3,5 Prozent weniger umgesetzt.

Spüren auch die Biergärten in München die Krise?

Die Biergärten Münchens im Vergleich

Einen besonders starken Umsatzrückgang mussten im Februar Hotels und Pensionen mit real 10,9 und nominal 8,2 Prozent hinnehmen. Gaststätten, Restaurants und Caterer verbuchten ein Minus von real 7,6 und nominal 5,6 Prozent. In den ersten beiden Monaten 2009 setzte das Gastgewerbe insgesamt real 7,3 Prozent und nominal 5,1 Prozent weniger um als im Vorjahr. Im Februar stieg der Umsatz kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat real und nominal um 0,8 Prozent.

AP

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