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Die Billigkaufhauskette Woolworth Deutschland hat Insolvenzantrag gestellt.

Wirtschaftskrise

Woolworth Deutschland stellt Insolvenzantrag

Frankfurt/Main - Die Billigkaufhauskette Woolworth Deutschland hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilte das Frankfurter Amtsgericht am Dienstag mit.

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Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Ottmar Hermann bestellt. Der Antrag sei am vergangenen Samstag eingegangen.

Das operative Geschäft von Woolworth Deutschland gehört dem Finanzinvestor Argyll. Die Kette DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG beschäftigt etwa 11 000 Menschen. Der neue Chef der Billigkaufhauskette, Stefan Rohrer, hatte Anfang April nach nur vier Wochen im Amt aufgegeben. Zu den Gründen hatte das Unternehmen damals keine Angaben gemacht.

Noch im Februar hatte der damalige Woolworth-Chef Robert Brech von Chancen in der Wirtschaftskrise gesprochen. Das von dem bereits untergegangenen britischen Konzern Woolworths unabhängige Unternehmen sehe sich trotz trister Großwetterlage im Handel gut aufgestellt. “Wir sind stabil“, erklärte Brech damals.

dpa

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