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GM plant Stillegungen von Werken.

Zwangsurlaub für Arbeiter bei General Motors

Detroit - Zwangsurlaub für mehr als 26.000 Arbeiter bei GM: Der ums Überleben kämpfende Automobilkonzern teilte mit, dass 13 Betriebe in den USA und Mexiko im Zeitraum zwischen Mai und Juli stillgelegt werden.

Die Dauer ist von Werk zu Werk unterschiedlich und reicht von drei bis elf Wochen. Der Mutterkonzern von Opel reagiert damit auf sinkende Nachfrage und wachsende Lagerbestände an unverkauften Autos. Geplant ist eine Produktionskürzung um 190.000 Fahrzeuge. Die Lagerbestände sollen von gegenwärtig 767.000 bis Ende Juli auf 525.000 Autos verringert werden. Der Konzern hat insgesamt 22 Montagewerke in Nordamerika.

General Motors wird zurzeit mit staatlichen Notkrediten von 13,4 Milliarden Dollar am Leben erhalten. Die Regierung hat dem Konzern eine Frist zum 1. Juni gesetzt, um seine Schulden abzubauen, Kosten zu verringern und eine Umstrukturierung einzuleiten. Andernfalls müsste GM nach Angaben von Vorstandschef Fritz Henderson ein Insolvenzverfahren einleiten.

AP

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