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Die Zufahrtsstraße zu den Krauss Maffei Werken in München-Allach.

Jeder zehnte Beschäftigte soll in Transfergesellschaft wechseln

Krauss Maffei baut Stellen ab

München - Das Münchner Maschinenbauunternehmen Krauss Maffei will nach einem Zeitungsbericht jede zehnte Stelle abbauen. Wegen anhaltenden Auftragsmangels sollen 200 der derzeit 2000 Beschäftigten das Unternehmen verlassen und in eine Transfergesellschaft  wechseln.

Dies erfuhr der Münchner Merkur im Gespräch mit einem Unternehmenssprecher. Bislang konnte Krauss Maffei den Auftragseinbruch seit Herbst 2008 durch den Abbau von Überstunden und Resturlaub sowie Kurzarbeit abfedern. Doch nun reiche der Auftragsmangel bis weit in das Jahr 2010. Auch die Kurzarbeit werde ausgeweitet. Die IG-Metall sieht dem Bericht zufolge keine Möglichkeit, den Stellenabbau abzuwenden, will aber auf eine möglichst sozialverträgliche Umsetzung drängen. Krauss Maffei ist aus Teilen des früheren Industriekonzerns gleichen Namens entstanden und auf die Herstellung von Maschinen für die Kunststofffertigung spezialisiert.

mm

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