"Möglichst viele Arbeitsplätze sichern"

- Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu teilten in einer gemeinsamen Mitteilung ihr Bedauern über die Insolvenz von Walter Bau mit. Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht möglich gewesen, die Entwicklung zu verhindern. "Wir gehen davon aus, dass der Insolvenzverwalter bei der gegebenen Ausgangslage trotz der Insolvenz der Obergesellschaft wesentliche Teile des Konzerns und möglichst viele Arbeitsplätze sichern und erhalten kann", hieß es. Beide Minister hatten die Verhandlungen zwischen dem Baukonzern und den Banken begleitet.

<P>Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber sagte, staatliche Hilfen zu Gunsten des Unternehmens seien ein "Holzweg", wie schon der Fall Holzmann gezeigt habe. Er sehe für eine marktwirtschaftliche Lösung "gute Chancen", indem die Tochtergesellschaften des Konzerns von anderen Unternehmen übernommen werden könnten. Damit könne "ein wesentlicher Teil der Arbeitsplätze gesichert werden".<BR><BR>Die IG Bau machte die Banken für die Pleite verantwortlich. "Die Banken hatten es in der Hand, die hätten es retten können", erklärte Karl Heinz Strobl, Mitglied des Bundesvorstands der Gewerkschaft.<BR><BR>Die Börse reagierte gestern mit einem Kursabschlag auf die Walter-Aktie von 62 Prozent auf 0,91 Euro.<BR></P>

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