Mövenpick startet optimistisch in das 60. Jahr des Bestehens

Cham - Der Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick startet nach einer Gewinnsteigerung 2007 zuversichtlich ins 60. Jahr seines Bestehens.

Der Reingewinn stieg 2007 um fast die Hälfte auf 21,0 Millionen Franken (rund 13 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag im schweizerischen Cham mitteilte. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken zu. Konzernchef Guido Egli sprach von "weiteren Erfolgsschritten".

Zur Mövenpick-Gruppe mit Schweizer Wurzeln, seit 2006 vollständig im Besitz der Münchner Familie von Finck, gehören Restaurants, Gaststätten mit Systemgastronomie und Selbstbedienung an Autobahnen und Flughäfen, Hotels sowie Wein- und Delikatessenhandel. 1948 hatte Ueli Prager in Zürich das erste Mövenpick-Restaurant eröffnet. Das Jubiläum soll mit verschiedenen Aktionen gefeiert werden.

Zum Wachstum haben 2007 alle Bereiche beigetragen. In der Sparte Hotels wurden acht Häuser neu eröffnet und Managementverträge für weitere 16 abgeschlossen. Insgesamt 62 Hotels gehörten Ende 2007 zur Mövenpick-Gruppe. Positiv entwickelte sich auch die Autobahn- und Flughafen-Gaststätten unter der Marke "Marché International". Der Unternehmensbereich Mövenpick-Restaurants wird weiter umstrukturiert. Die Schließung des Restaurants in Hamburg habe das Ergebnis negativ beeinflusst, hieß es. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Der Handel mit Weinen und Delikatessen hat seine Position weiter ausgebaut. Die Zahl der Mitarbeiter sank weltweit um sechs Prozent auf 15 576.

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